AUSSTELLUNGEN
HANS NADLER
GALERIE
SPONSOREN
KONTAKT
VERWEISE
HEIMATVEREIN
zurück zum Archiv Nadler Galerie

Zeichnung/Aquarell/Öl - Monika Fuchs, Berlin

im Gespräch mit Monika Fuchs
im Gespräch mit Monika Fuchs 

"... Ihre Bilder scheinen ein eigentlicher Dialog zwischen Auge und Seele zu sein, wobei sich die Künstlerin im offensichtlichen Einklang mit der Natur befindet. So dringt das Luftige, Fließende, Atmosphärische auf eine höchst natürliche Art in die Darstellung, belebt sie und macht sie zum Spiegel des Lebensrhythmus."
W. Bronner, Kunstkritiker
.

Biografie
.
1962 - 1966 Studium bei Prof. Rudolf Schoofs an der Werkkunstschule Wuppertal.
1966 - 1978 Designen und Gestalten von Kollektionen für Teppich-, Dekostoff- und Tapetenindustrie im In- und Ausland.
1978 -198 Entwerfen von Porzellan- und Majolikadekoren für einen namhaften Industrie-Designer Baden-Würtembergs.
2 Jahre Gebrauchsgrafik- (Entwurf)
1984 Umzug in die Schweiz
seit 1982 verheiratet, 1 Kind und seitdem als freie Malerin tätig.
seit 1993 lebt und arbeitet in Lübben
.
Ausstellungen
.

Kreis Lörrach | Baden (D), Freiburg | Baden (D), Heidelberg (D), Mannheim (D), Lörrach (D), Grenzlach-Whylen (D), Hoffmann La Roche | Basel, Zug (CH), Luzern (CH), Kriens (CH), Wehr | Baden (D), Sursee (CH), Goyatz, Lübben, Lübbenau, Straupitz, Königswusterhausen, Motzen am Motzener See, Vetschau ...

Offen und vielfältig: Galeriegespräch mit Monika Fuchs

Eher durch Zufall hatte Pharmazierat Stephan Creuzburg die Lübbenerin Monika Fuchs, ihres Zeichens Künstlerin in Malerei, Design und Grafik, entdeckt und in die Kleine Galerie "Hans Nadler" nach Elsterwerda gebracht. Im Galeriegespräch zur laufenden Ausstellung sprach sie über ihren Werdegang, ihre Werke und stand den Fragen der Gäste offen gegenüber. Ebenso offen und positiv, wie sie der Kunst selbst gegenüber steht. "Ich male, indem ich mich ganz intensiv am Zauber der Landschaft orientiere, mich aber selbst sehr zurückhalte. Ich sehe mich eher als ein Handwerker, der Landschaft und Atmosphäre wiedergibt, und möchte dabei ein möglichst breites Spektrum darstellen", erklärt Monika Fuchs die zustande gekommene Vielfalt der gezeigten Bilder. Ihre Hauptaufgabe sieht sie darin, Dinge, die sie umgeben, zu verarbeiten und bearbeiten, um sie dann in besserer Form wiederzugeben. Schon in der Kindheit schwebte ihr vor: "Ich möchte einmal irgendetwas mit Malen machen." Das spätere Studium bei Prof. Rudolf Schoofs an der Werkkunstschule in Wuppertal gab ihr alles, was sie dazu brauchte. "Dort musste jeder seinen eigenen Weg suchen und finden. Es war eine schwere aber sehr, sehr gute Schule, in der wir einerseits immer nur positiv aufgebaut wurden, andererseits aber auch lernten, uns in Grenzen zu bewegen."

Monika Fuchs bezeichnet sich als sehr experimentierfreudig: "Ich nehme mir immer wieder etwas Neues vor, um neue Ufer zu entdecken." Nachdem sie lange Jahre mit dem Gestalten von Kollektionen für die Teppich-, Dekostoff- und Tapetenindustrie im In- und Ausland und mit dem Entwerfen von Porzellan­ und Majolika-Dekoren für einen Industriedesigner beschäftigt war, unterliegt die Arbeit der Lübbenerin heute längst nicht mehr modischen Aspekten und Trends. Eine Wende in ihrem Leben vollzog sich 1982, als Monika Fuchs heiratete und gleichzeitig begann, als freie Malerin zu arbeiten. Kurze Zeit später entstand auch eines ihrer in der Galerie ausgestellten Bilder mit dem Titel "Ich lebe". Es wird erst zum zweiten Mal überhaupt gezeigt, und dabei hatte Monika Fuchs schon mehr als 30 Ausstellungen. Ihre größte beinhaltete 85 Bilder. Die Titel der Bilder sieht die Künstlerin als eine Art Brücke zum Betrachter. "Meist kann ich allerdings nur lange Sätze dazu erzählen. Mein Mann ist dann in der Lage, das in ein oder zwei Worte zu fassen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar", verrät Monika Fuchs.

Vor zwei Jahren begann die Lübbenerin mit der Ölmalerei. So wie auch die meisten ihrer Aquarelle vor Ort entstanden, möchte Monika Fuchs bald auch mit Öl in der Natur malen. "Zwischen 11 und 14 Uhr ist es mir dabei am liebsten." Das Non plus Ultra sei dabei der Himmel für sie. Ihr Vorbild ist Picasso. "Ich kann nur in positiver Stimmung malen und liebe es, so zu hantieren; wie es der eigene Geist einem eingibt." Eine eigene Handschrift jedes einzelnen Künstlers empfindet Monika Fuchs als wichtig. Die Feststellung: "Ach guck, da hängt wieder ein Fuchs" hingegen wäre ihr unangenehm.

Kristina Philipp

Öffnungszeiten der Galerie
Sitemap Impressum